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Sondergrößen

Wer einen Balkon oder eine Terrasse beschatten möchte, benötigt ein Sonnensegel mit besonderer Geometrie / Abmessung. In den meisten Fällen genügt ein Segeltuch, wo an den Ecken eine Öse / Schlaufe angebracht ist. In diesen Ösen werden stabile Schnüre mit Karabinerhaken befestigt. Die Schnüre werden an Montagepunkten fixiert. Dieses können Anker im Mauerwerk, ein entfernt stehender Baum oder Metallstangen sein.





Durch die vorgegebene Position der Befestigungspunkte ist in den seltensten Fällen eine symmetrische Geometrie realisierbar, und die Segelform muss den Örtlichkeiten angepasst werden. Die nachstehende Planungsskizze soll verdeutlichen, dass die Segelgeometrie (Winkel der Ecken) durch die Lage der Befestigungspunkte bestimmt wird. Über die Befestigungspunkte werden Zugkräfte auf die Segelfläche übertragen. Die "Zugkraft" ist durch die Größe und Richtung definiert. Damit eine Segelfläche faltenfrei spannbar ist, müssen sich die Kraftvektoren im Flächenschwerpunkt des Sonnensegels "treffen". Sinnbildlich bestimmen das Gleichgewicht der Zugkräfte und die Lage der Befestigungspunkte die Form des Sonnensegels.





Die obige Planungsskizze verdeutlicht, dass die Segelform mit der von den blauen Linien umschlossenen Fläche deckungsgleich sein muss. Nur dann ist eine flatter- und faltenfreie Montage möglich. Die konkave Form der Segelflanken richtet sich nach Seitenlänge und Dehnbarkeit des verwendeten Materials. Ein Sonnensegel kann beliebige Formen haben, wobei die Dreiecksform am einfachsten zu handhaben ist. Viereckige oder mehreckige Formen erfordern eine noch sorgfältigere Planung und Montage.

Damit wir ein Angebot unterbreiten können, müssen Sie vorab alle wichtigen Daten zusammentragen. Fertigen Sie am besten eine Skizze oder ein Muster an, woraus klar hervorgeht, welche Abmessungen und Form das Sonnensegel aufzeigen soll.

Die einfachste Methode ist, wenn Sie die Ankerpunkte, an denen das Sonnensegel befestigt werden soll, mit einer umlaufenden Schnur verbinden. Die umlaufende Schnur bildet nun sinnbildlich die Silhouette des Sonnensegels. So erkennen Sie sofort, ob irgendwelche Probleme die Umsetzung erschweren. Jetzt gehen Sie bei und binden im Übergangsbereich, wo die Schnur den Aufhängehaken / Ankerpunkt umschlingt, eine Schleife. Dieses ist bei allen Haken / Ankerpunkten zu wiederholen. Wenn Sie fertig sind, haben Sie eine umlaufende Schnur, die mit den Schleifen an den Befestigungspunkten aufgehängt werden kann. Je nach Anzahl der Aufnahmepunkte ist noch ein weiteres Diagonalmaß erforderlich. Bei drei Montagepunkten genügt die umlaufende Schnur. Bei vier Montagepunkten ist ein weiteres Diagonalmaß zum gegenüberliegenden Punkt erforderlich. Hier nehmen Sie wieder eine Schnur und verbinden zwei gegenüberliegende Punkte in gleicher Verfahrensweise. Diese Schnüre sind jetzt die Referenz für das anzufertigende Sonnensegel. Damit nach dem Abnehmen der umlaufenden Schnur die Lage weiterhin eindeutig ist, müssen die Schleifen im Urzeigersinn nummeriert werden. Ebenso sind die Schleifen des Diagonalmaßes mit derselben Nummer zu kennzeichnen, wie die der umlaufenden Schnüre. Das ist schon alles. Diese umlaufende Schnur enthält alle wichtigen Informationen, die wir benötigen. Nachdem Sie uns diese Schnur zugeschickt haben, werden wir diese auf einen großen Arbeitstisch auslegen und über die Schleifen fixieren, so dass alle Schnurabschnitte stramm gespannt sind. Nun ist es ein Leichtes, das Sonnensegel passgenau anzufertigen.

  

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