Information
Das Sonnensegel Fiesta Medium ist die Weiterentwicklung des Fiesta Classic, welches seinen Ursprung in der temporären Installation hat. Als Zielgruppe für dieses Sonnensegel sehen wir Kindergärten und Freizeiteinrichtung, die eine preiswerte, leicht demontierbare Beschattung für die Sommersaison benötigen.
Die Sonnensegel Bespannung kann als Dreieck oder Viereck ausgeführt werden. Bei größeren freistehenden Sonnensegeln sollte eine dreieckige Form bevorzugt werden. Dreiecke sind unempfindlicher gegen starken Wind und Regen.
Für die Befestigung können bestehende Ankerpunkte wie Bäume, Hausfassaden oder installierte Stangen integriert sein. Die Gesamtkonstruktion ist sehr flexibel.
Die Bespannung:
Die Bespannung wird aus hochfesten wasser- und winddichten Polyestergewebe gefertigt. Konkave gurtverstärkte Seitenflanken und ein segelspezifisches Schnittmuster sind Grundlage der Sonnensegelfläche. Die Segelecken sind mehrlagig verstärkt. Kräfte, die auf die Segelecken wirken, werden über ein ausgeklügeltes mehrlagiges Gurtverbundsystem auf den im Doppelsaum verlaufenden Gurt übertragen. Es wirken keine punktuellen Kräfte auf das Segelgewebe. Durch die Eigenelastizität des Grundmaterials und der zusätzlichen konkaven Segelform werden äußere dynamische Kräfte über das Gesamtsystem abgefedert. Das Segel bewegt sich mit leichten Schwingungen im Wind.
Sonnensegelecken:
Die Sonnensegelfläche als auch die Ecken sind aus hochfesten Kunststoff. Die Spannkräfte werden über eine mehrlagige zu einer Gesamteinheit vernähten Schlaufenkonstruktion übertragen. Es werden keine Ösen oder festigkeitsunterstützende Metallelemente verarbeitet. Dieses ist keine Form der Preisoptimierung! Über die Jahre hat sich gezeigt, dass einfache Polyesterschlaufen sehr gut funktionieren, einfach zu bedienen sind und im schlimmsten Fall keinen Menschen verletzen können.
Die Spannmechanismen:
Ein Sonnensegel kann als ein elastisches Element verstanden werden. Erst wenn eine ausreichende Vorspannung hat, spannte es sich stramm und fest. Um die Kräfte auf das Segelgewebe zu übertragen, ist ein Spannweg erforderlich, da sich das Segelgewebe durch einwirkende Kräfte längt (Gummiband). Klassische Spannschlösser aus dem Zaunbau oder Wantenspanner aus dem maritimen Bereich sind durch den begrenzen Spannweg komplizierter zu handhaben. Einfache Spannratschen mit Flachgurte vereinfachen die Vorausrichtung und das anschließende Verspannen deutlich.
Stangen / Stützen:
Bei freistehenden nicht nach hinten abgespannten Stangen ist der Schwachpunkt der Übergangsbereich zum Fundament. Sollten Stangen abknicken, dann geschieht dieses im Fußbereich.
Aus festigkeitsmäßiger Sichtweise sind mittlere Stangenquerschnitte ausreichend, jedoch haben „schlanke“ Stangen die Grundeigenschaft unter Einwirkung von einseitigen Kräften eine leicht gebogene Form anzunehmen. Eine leicht gebogene Form vermittelt keinen wertigen Eindruck und wird vom menschlichen Auge sofort erkannt und als „schlecht“ interpretiert – was aber nicht stimmt!
Werden Sonnensegelstangen in sensiblen Bereichen installiert, verwenden wir Stangen mit 100 [mm] Durchmesser und größerer Wanddicke. Diese Stangen biegen nicht durch, wirken sehr robust und garantieren eine hohe mechanische Festigkeit.
Die nachstehende Abbildung zeigt eine Sonnensegelinstallation mit freistehenden in Schraubfundamenten fixierten Stangen. Die Stangen haben einen Durchmesser von 100 [mm].

Impressum | AGB | Datenschutzerklärung | Kontakt
*Alle Preise inkl. MwSt. und zzgl. Versandkosten